Sanfte Impulse.

Craniosacraltherapie

Craniosacraltherapie eignet sich bei folgenden Beschwerden:

  • während und nach Krankheit und/oder Unfall
  • nach Schleuder-, Sturz- und Stauchtrauma sowie Geburtstrauma (lesen Sie hierzu auch die Informationen zur Pränataltherapie)
  • bei chronischen Schmerzzuständen, insbesondere Kopfschmerzen und Migräne)
  • Rückenschmerzen mit unklarer Ursache
  • zur Stärkung des Immunsystems
  • bei Schlafproblemen, Nervosität, Herzrhythmusstörungen             
  • bei Erschöpfungszuständen, Depressionen, stressbedingten Beschwerden,
  • chronischer Müdigkeit, Beschwerden mit psychosomatischem Hintergrund
  • Wechseljahrbeschwerden, hormonell bedingte Veränderungen
  • Hyperaktvität oder besorgniserregendes Verhalten von Kindern und Jugendlichen, kommunikative oder soziale Schwierigkeiten, Konzentrations- und Lernschwierigkeiten, Entwicklungseinschränkungen, Angstzuständen, Bettnässen etc. (siehe auch Pränataltherapie)

Die Craniosacraltherapie ist eine komplementärtherapeutische Behandlungsmethode, die sich nicht am Symptom, sondern an den gesundheitsfördernden Kräften im menschlichen Körper orientiert.

Die Methode hat ihre Wurzeln in der Osteopathie und beschäftigt sich mit den rhythmischen Bewegungen der Cerebrospinalflüssigkeit im Gehirn und Rückenmark, die sich im gesamten Körper fortsetzt. Diese Flüssigkeit schützt, nährt und entschlackt Hirn, Rückenmark und Nerven und ist darüber hinaus ein wichtiger Informationsträger. Ein freies Fliessen dieser Flüssigkeit ermöglicht es, dass Nervensystem, Muskeln, Faszien, Organe, Knochen und alle Gewebe im menschlichen Organismus optimal miteinander kommunizieren. Wenn dies geschieht fühlen wir uns gesund und voller Lebenskraft.

Als Craniosacraltherapeutin bin ich darauf geschult, den craniosacralen Rhythmus mit den Händen zu erspüren und mit sanften Impulsen eine Selbstregulation einzuleiten. Dies geschieht meist im Liegen, in bequemer Kleidung. Die Behandlung kann jedoch grundsätzlich in jeder Körperhaltung durchgeführt werden. So ist es möglich, auf Bewegungseinschränkungen Rücksicht zu nehmen ( z.B. bei älteren Menschen )oder ein spielendes Kind auf dem Teppich zu behandeln. Die Therapieform wird mehrheitlich als sehr entspannend empfunden und unterstützt die Heilung bei allen Beschwerden, die mit einer erhöhten Anspannung einhergehen – in jedem Alter!

Craniosacraltherapie Biodynamik

Bewegende Stille
Neben dem Craniosacralen Rhythmus kennen wir aus der Osteopathie und Craniosacraltherapie noch zwei weitere Rhythmen: den Rhythmus der Potency oder Midtide und den Rhythmus der Longtide, auch bekannt als der Primäre Atem.

Diese Rhythmen befinden sich in allem, was lebt, in uns Menschen, in der Natur, in unserem unmittelbaren Umfeld. Sie sind die Kräfte, die von Beginn an für unsere Entwicklung zuständig sind.      

In der biodynamischen Cranioarbeit richte ich meinen therapeutischen Fokus auf die flüssigen Anteile im Körper und unterstütze den selbstregulierenden Prozess der unterschiedlichen Rhythmen. Dabei werden die Funktionen des Nervensystems, des Hormonsystems, des Blut-und Lymphsystems optimal miteinander synchronisiert. Genauso können Muskel-, Knochen- und Gewebestrukturen gezielt be-handelt werden, sodass ein besserer Informationsfluss in den verschiedenen Strukturen stattfindet und somit ihre Gesundheit auf der Zellebene optimiert wird. 

Die biodynamische Craniosacral-behandlung ist eine sehr entspannende Erfahrung, welche häufig von tiefem Vertrauen in sich selbst und in das Leben begleitet wird.

Pränataltherapie

Die Pränataltherapie ist besonders geeignet:

  • um Ängste und Gefühle von Unbehagen/Unsicherheit während der Schwangerschaft aufzulösen
  • zur Geburtsvorbereitung
  • zur Nachbereitung der Geburtserlebnisse für Eltern und Baby
  • zur Vollendung eines biologischen Geburtsprozesses ( z.B nach einem Kaiserschnitt )
  • in der ersten Phase der Umstellung, wenn das Baby viel schreit
  • bei Still-und/oder Schlafproblemen 

Auch wenn die Geburt schon länger zurückliegt, d.h. bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen kann die Methode sehr wirkungsvoll sein. Wenn Sie sich aufgrund bewusster Erfahrungen oder rein intuitiv von dieser Thematik angesprochen fühlen, können Sie gerne mit mir Kontakt aufnehmen, um nähere Einzelheiten zu besprechen.

    Die Pränataltherapie befasst sich mit den Erfahrungen und Prägungen in der Zeit von der Empfängnis bis zur Geburt. Sie ist eine sehr sanfte und nachhaltige Möglichkeit, limitierende Einflüsse, die zur Einschränkung des Wohlbefindens führen, am Ursprung zu behandeln. Durch viele äussere Begleitumstände können während einer Schwangerschaft die Mutter und das Baby einem erhöhten Stress und Verunsicherungen ausgesetzt sein, was sich auf die Feinabstimmung des Nervensystems und die Entwicklung des emotionalen Gehirns, des limbischen Systems, prägend auswirkt. Diese frühen Prägungen entscheiden darüber, wie wir beispielsweise später in der Lage sind, zu lernen, uns zu erinnern und mit Gefühlen umzugehen.

    Heilung findet statt, wenn in einer Behandlung der Kontakt mit dem Primären Atem hergestellt werden kann und das Baby den eigentlichen Urzustand von Kraft, Glückseligkeit und tiefer Zuversicht in sich erlebt. Diese Erfahrung ermöglicht es ihm, frühere limitierende Einflüsse zu korrigieren.  

    Eine besonders wichtige Rolle kommt dieser Therapieform zu, wenn der Geburtsprozess auf natürlichem Weg nicht vollständig möglich war. Fehlte dem Baby aus medizinischen Gründen die Zeit, um in seinem eigenen Tempo auf die Welt zu kommen oder war der Weg durch den Geburtskanal nicht möglich, entgeht ihm eine wichtige positive Lebenserfahrungen, die innerhalb von wenigen therapeutischen Behandlungen nachvollzogen und vollendet werden kann. Ebenso grundlegend für die Entwicklung von Urvertrauen und Selbstkompetenz ist die körperliche Nähe der Mutter ( und/oder des Vaters ) unmittelbar nach der Geburt, das sog. "Bonding". Auch hier ist während der Behandlung bei Bedarf ein "Nach-nähren" möglich.

    Die Arbeit mit Babys findet immer im Beisein eines oder beider Elternteile statt, häufig auf dem Schoss oder in den Armen der Mutter. Unter bestimmten Umständen kann auch eine kombinierte Mutter/Vater - Kind - Behandlung angezeigt sein.